Dunkelfeldmikroskopie und -Diagnostik

Dunkelfeldmikroskopie

Die Dunkelfeldmikroskopie bzw. - Diagnostik ist eine Vitalblutuntersuchung, bei der das aktuelle Milieu ihres Blutes untersucht wird. 

Zusätzliche Informationen erhalten Sie auch auf unserer Website:

http://www.burnout-blut.de  

Im Dunkelfeldmikroskop, einem Spezialmikroskop mit bis zu 1.000-facher Vergrößerung, wird die Qualität des Blutes des aus der Fingerbeere entnommenen Bluttropfens über Stunden bis zu mehreren Tagen beobachtet.

Das Blut als exponierter Ort gibt frühzeitig Hinweise auf Entgleisungen des Stoffwechsels sowie auf die Entstehung chronischer Erkrankungen. Insofern ist die Dunkelfeldmikroskopie ein Frühwarnsystem. Die Beschaffenheit der Blutzellen, des Blutplasmas (und der Gerinnungssituation) sowie der darin vorkommenden Mikroben, Bakterien, Parasiten lässt beispielsweise wertvolle Rückschlüsse zu auf:

 

  • die Durchblutungssituation sowie die Sauerstoffversorgung der Gewebe und die Fließeigenschaften des Blutes (Blutviskosität)
  • die Abwehrlage (Immunleistung) und Reaktionsfähigkeit des Körpers
  • die Stoffwechselsituation sowie Hinweise auf das innere Milieu des Körpers wie Übereiweißung, Säure - Basen - Haushalt und Darmdysbiosen

 

Die Entwicklung der Dunkelfeldmikroskopie ist maßgeblich auf den Mikrobiologen Prof. Dr. Günter Enderlein zurückzuführen, der diese spezielle Diagnosemethode  weiterentwickelt und intensiv zur Erforschung des lebenden menschlichen Blutes genutzt hat.

Auf dieser Grundlage wurde die sog. „Sanumtherapie“ als biologische Therapie entwickelt. Bei dieser Therapieform kommen isopathische Arzneimittel  zum Einsatz. Durch auf den Patienten individuell ausgewählte Präparate wird das gesamte innere Milieu beeinflusst und der Organismus in seiner Fähigkeit  zur Eigenregulation unterstützt.

Die Sanumtherapie orientiert sich dabei differentialdiagnostisch an zwei Krankheitssäulen:

  • die eine Säule diagnostiziert die „Stauungskrankheiten“, die die Fließeigenschaften des Blutes im Blickfeld hat (Durchblutungsstörungen)
  • die andere Säule diagnostiziert die Degenerationskrankheiten, welche dem tuberkulinischen Formenkreis angehören. Dazu zählen Erkrankungen von Lunge, Haut, Knochen sowie des rheumatischen Formenkreises.

In unserer Praxis wird außerdem zusätzlich zur Dunkelfeldmikroskop -untersuchung der Säurestatus nach Pfleiderer © ® als Paralleltest durchgeführt. Dabei handelt es sich um ein „Milieu -Meta- Screening“ des Blutes zur schnellen Diagnose der Übersäuerung des Körpers. Außerdem gibt dieser Zusatztest einen Hinweis auf die aktuelle Stoffwechselaktivität. Diese Untersuchung wird mit dem Hellfeldmikroskop durchgeführt.

Beide Untersuchungsmethoden, die Dunkelfeldmikroskopie und der Säurestatus nach Pfleiderer © ® ergänzen sich bestens als Verlaufs- und Therapiekontrolle, da sie aus verschiedenen Ebenen das Blutmilieu dokumentieren.

Die Dunkelfeldmikroskopie versteht sich als „Hinweisdiagnostik“. Grundsätzlich ist immer eine umfassende labordiagnostische Untersuchung notwendig, zusätzlich zu anderen schulmedizinischen Diagnosemethoden wie MRT, CT, Sonographie etc.!